27.12.2018

Magen-Op

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27.12.2018 (weiter geht es unten.....)

Ich bin 1,60 m groß und wiege 126 Kilo, das ist ein BMI von 49,1, das ist Adipositas Grad III. Gesund für mein Alter und Größe wäre ein BMI von 20.5 – 27!

Damit ist nun Schluss!

Ich habe mich bereits vor 2 Jahren an eine Adipositas Klinik gewandt, weil ich eine Magen-Op vornehmen lassen wollte. Als mir die Ärztin den Hergang der Op erklärte, verließ mich der Mut und legte das Thema ad Acta. Ich würde die Op ohne Probleme bekommen, sagte die Ärztin damals, aber ich war damals noch nicht soweit.

Nun habe ich aber, auf Grund des Übergewichtes, seit einem Jahr Diabetes 2. Seither beschäftige ich mich wieder mit dem Thema Magen-Op. Habe viel im Internet darüber gelesen, mich in Foren mit Menschen ausgetauscht und mir einige Videos zu dem Thema angesehen.

Mein erster Arztbesuch im neuen Jahr, wird der Gang zu meiner Hausärztin sein, um mit ihr alles Notwendige zu besprechen. Sie selbst hatte ja mal kurz das Thema angesprochen, aber ich habe es negiert. Sie wollte zur Abnehm-Kur schicken. Ich habe abgewunken.

Unabhängig von dem Diabetes, verschlimmert sich ja nun auch mein Bluthochdruck. Meine atrophierten Beine tragen die Last des Übergewichtes kaum noch. Nach paar Metern laufen muss ich mich setzen, schnappe nach Luft, bin erschöpft. Die so schon geschundene, steife und krumme Wirbelsäule schafft es kaum noch, den Körper aufrecht zu halten. Die Oberschenkelmuskulatur, die ja die Muskelkraft des atrophierten Unterschenkels übernimmt, brennt bei jedem Schritt vor Anstrengung. Da macht es auch keinen Sinn, medizinischem Cannabis hinter zu rennen, solange ich so schwer an meinem Übergewicht trage, werden sich meine Schmerzen auch nicht lindern.

Ich muss der Wahrheit ins Gesicht schauen!

Lange lange lange habe ich das Übergewicht verdrängt; auch wenn Ärzte mich auf mein Übergewicht angesprochen hatten; habs halt schnell verdrängt, die "einfachere" Methode eben. Aber ich mag mich nicht mehr gerne im Spiegel sehen. Dieser dicke, runterhängende Bauch und all das Fett und vorallem LAST an mir, mag ich nicht mehr er-tragen und ist nur noch LÄSTIG und unschön.

Lange Zeit habe ich mich damit getröstet, dass mein dicker Panzer ein guter Schutz für meine gequälte Seele ist und dabei außer Betracht gelassen, wie schädlich das Fett für meine Gesundheit ist. Ich hab mir eingeredet, dass mir so keiner was anhaben kann – ein großer Trugschluss.

Ich habe Angst vor diesem alles verändernden Eingriff – aber so, wie bisher, kann es auch nicht weiter gehen.

Eine Ernährungsberatung hatte ich bereits und wichtige Infos erhalten. Da ich keinen Sport machen kann, gehe ich nun konsequent diesen Schritt.

Nie mehr dick!

Es gibt verschiedene Varianten der magen-op

 

 

Wenn man dann entsprechend Gewicht verloren hat, folgt die Hautstraffungs-Op die die Krankenkasse bei Diabetikern wohl übernimmt. Eine Bruststraffung fällt unter Schönheits-Op und man muss sie selbst bezahlen.

Ab Januar 2019 weiß ich mehr. Es wid sich alles ändern. Endlich habe ich den Mut dazu :)

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03.01.2019

Antrag auf Magenverkleinerung an die Krankenkasse

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute von meiner Hausärztin Frau Dr. Irinia R. eine Überweisung zum Adipositaszentrum der Charité erhalten, da sich mein BMI bei 49,1 befindet.

Ich habe vor ca. 2 Jahren eine Ernährungsberatung bei der AOK gemacht, die Ernährung umgestellt, dennoch stellte sich kein nennenswerter Erfolg ein.

Ich bin 1,60 m groß und wiege 127,1 kg. Übergewichtig bin ich seit 37 Jahren. Ich habe zahlreiche Diäten versucht und der Jojo-Effekt war entspr. negativ zu verzeichnen.

Ich habe folgende Grunderkrankungen; von Geburt an neurale Muskelatrophie, verkürzte Archillessehnen, Fußheberschwäche, Klauen-Hohl-Fuß, Krallenzehen, hinzu kamen Bluthochdruck, Rheuma, Arthritis, Gleichgewichtsstörung, Diabetes 2, Skoliose und Spondylose sowie Blasenschwäche und 8 leichte Schlaganfälle, lt MRT.

Ich habe Pflegegrad 3, mich pflegen meine Familie und nahe Freunde, zudem habe ich eine wöchentliche Haushaltshilfe und meinen E-Rollstuhl habe ich seit 11 Jahren.

Frau Dr. R. verschrieb mir vor Wochen das Medikament Trulicity zum spritzen und meinte, dass ich davon bis 15 Kilo abnehmen würde, aber ich nahm weiter 7 Kilo zu.

Ich nehme folgende Medikamente ein:

vom Urologen:

Emselex 15 mg                                               0-0-1

vom Hausarzt

Methohexal 95  mg                                       1-0-1

Exforge HCT 10 mg/320 mg/25 mg           1-0-0

Ibu 600 mg                                                      bei Bedarf

Atorvastatin AbZ 10 mg                               0-0-0-1

Trulicity 1,5 mg                                              immer Donnerstags

Glimepirid                                                       1-0-1

Siofor (Metformin) 500 mg                         0-0-1

vom Neurologen

Ortoton 1500 mg                                          1-0-1

Acemetacin 60 mg                                        1-0-0

Ass 100                                                            1-0-0

Zopiclon                                                          zur Nacht zum schlafen

Ich mache jede Woche 1 x Ergotherapie und 2 x die Woche Krankengymnastik nach Bobath.

Ich möchte die Magenverkleinerung in der Charité vornehmen lassen.

Seit 4 Tagen führe ich ein Ernährungstagebuch.

Mit freundlichen Grüßen

Carmen Olivar

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13.01.2019 .... mein 1. vorstellungstermin in der charité ist am 31.1.19, habe vorab mit der aok abgeklärt, dass ich kein sportprogramm absolvieren muss, da ich muskelschwund und andere schlimme krankheiten habe, auch diabetes 2 und im rollstuhl sitze, ich habe einen langen fragebogen für die charité ausgefüllt und hingeschickt und schreibe jeden tag ein ernährungtagebuch, am 31. habe ich einen termin bei chirurgen, ernährunsberatung und psychologin, dann weiß ich mehr

 

Operation (lat. operatio ‚die Verrichtung‘) oder operativ (Adjektiv) steht für:



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